HEILPRAXIS

Max Zimmermann

AugenAkupunktur * SchmerzAkupunktur
Psychotherapie (HGP) * Homöopathie
Heilmassagen * Reiki * Wirbelsäulentherapie
Gesundheits- und Ausbildungskurse
Osteopraktik. Wirbelsäulentherapie nach Dieter Dorn. Selbstbehandlung bei Schmerzen. Therapie und Ausbildung.

Zur Selbsthilfe bei Verspannungen, Muskel-, Gelenk-Kopf- und Organ-Schmerzen eignen sich verschiedene Verfahren, die Dr. med. Wolfgang Bauermeister zu einem Therapiekonzept, der Osteopraktik, zusammengefaßt hat.

Die Osteopraktik ist eine besondere Massageform. Massagen gehören zu den ältesten Therapieverfahren.
Ihre allgemeinen Wirkungen sind folgende:

 - Steigerung der örtl. Durchblutung; Stoffwechselanregung.
 - Entstauung von Venen- und Lymphbereich
 - Regulierung des Muskeltonus, Entmüdung der Muskulatur bei Hypertonus.
 - Lösung von Narben und Gewebsverklebungen
 - Verbesserung von Trophik und Turgor von Haut und Bindegewebe
 - Schmerzauflösung
 - wirkt über Reflexbögen auf innere Organe
 - eutonisiert und stabilisiert das Vegetativum
 - fördert psychische Entspannung


Das wichtigste Verfahren innerhalb des Osteopraktischen Therapiekonzeptes ist die Triggerpunkt-Behandlung.

Die Triggerpunktbehandlung wirkt, wie andere Formen der manuellen Therapie und wie die Akupunktur, u.a. über folgende Mechanismen:

· nerval-reflektorisch
Als Trigger werden hier Verdickungen im (Muskel-)Gewebe verstanden, die Schmerzreize und vielfältige Funktionsstörungen auslösen ("triggern"). Diese Triggerschmerzen strahlen vielfach in die direkte Umgebung, aber doch oft auch auf andere Körperbereiche aus. Zur Auflösung der Trigger werden diese kräftig in speziellen Dehnstellungen massiert.
Wenn sich Muskelfasern verdicken, hat das Auswirkungen auf den gesamten Muskel: Er verkürzt sich und fühlt sich verspannt an. Verspannte und somit verkürzte Rückenmuskeln können durch die Dauerbelastung einzelne Wirbel aus ihrer normalen Position ziehen. Zu den Verspannungsschmerzen gesellen sich nun noch Beschwerden, die von einer Fehlstellung der Wirbelsäule herrühren (z.B. Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Organbeschwerden).
An einigen Körperstellen wie Gesäß, Oberschenkel, Hüften können sich nach der Behandlung blaue Flecken bilden. Dies sind oberflächliche Blutergüsse, die sich durch den kräftigen Massagedruck auf der Haut bilden. Das kann erschreckend aussehen, ist jedoch völlig ungefährlich. Schon nach einer Woche können Sie wieder ohne Bedenken an diesen Bereichen arbeiten, nach 2 bis 3 Wochen sind die Blutergüsse nicht mehr zu sehen.
Wenn Sie blutverdünnende Mittel nehmen (z.B. Markumar od. Heparin), kann die Triggerpunkt-Behandlung gefährliche Nebenwirkungen hervorrufen und ist zu unterlassen.
An den behandelten Stellen verspüren Sie manchmal etwa drei Tage lang einen Berührungsschmerz, der unterUmständen sogar Ihre eigentlichen Schmerzen überlagert. In manchen Fällen verstärken sich in den ersten Tagen nach der Behandlung auch die Muskelschmerzen.
Nach einer Trigger-Therapie sollten Sie Ihre körperlichen Aktivitäten nur allmählich steigern.

Die Triggerpunktbehandlung wird ergänzt durch die

· Myofaszial-Therapie
Die Myofaszial-Therapie ist ein sanftes und entspannendes Verfahren, das die Funktion von Muskeln, Bindegewebe und Faszien beeinflußt. Obwohl auch bei einer Myofaszial-Behandlung Trigger in den Muskeln und Bindegeweben beeinflußt werden, besteht das Ziel dieser Therapiemethode nicht darin, einzelne Trigger zu bearbeiten, sondern die Beweglichkeit des Gewebes insgesamt wieder zu normalisieren. Wegen der Vernetzung der Faszien können Störungen in einem Gewebsbereich, z.B. Narben und Gewebsverklebungen nach Operationen und Entzündungen, auch zu Beschwerden an anderen Stellen im Körper führen.
Die Myofaszial-Behandlung erfordert vom (Selbst-)Behandler nur etwas Fingerspitzengefühl und kann an jedem selbst erreichbaren Körperbereich durchgeführt werden. Das Vorgehen ist dabei sehr einfach: Sie legen die Hände an die Stellen, an denen Sie (Muskel-) Schmerzen und Gewebeverhärtungen spüren. Wenn Sie ein Wärmegefühl oder ein Pulsieren verspüren, bleiben Sie in der Position, bis das Gewebe wieder zur Ruhe gekommen ist.

Für die Behandlung der inneren Organe kommt zur Anwendung die

· Visceral-Therapie
Die Visceral-Therapie zielt auf die Wiederherstellung der Bewegungs-fähigkeit der inneren Organe. Es wird zwischen atembedingten Organbewegungen (Mobilität) und der Eigenbewegung der Organe (Motilität) unterschieden. Die Behandlung erfolgt durch Auflegen der Hand und Kontaktaufnahme auf der über dem Organ liegenden Körperhülle.
Alle o.g. Therapieverfahren werden sinnvoll durch spezielle, dem Beschwerdebild zuzuordnende Stretching-Übungen ergänzt, welche regelmäßig, erst unter Anleitung, dann selbstständig, ausgeführt werden sollten.


Ich selbst erweitere die Osteopraktik durch die Therapie an der Wirbelsäule nach Dieter Dorn.
Hierbei werden ungleiche Beinlängen , Becken- und Wirbelfehlstellungen korrigert.


Indikationen:
Verspannungen, Muskel- Gelenk- Kopf- und Organ-Schmerzen, Energiemangel/Mattigkeit (Energieverlust durch Muskel-Dauerspannung).
Zur Unterstützenden Behandlung bei Depression und Unruhezuständen.


Kontraindikationen:
Akute Entzündungen im Venen- u. Lymphsystem. Infektiöse und fieberhafte Erkrankungen. Operativ zu erfassende Krankheiten. Blutungsneigungen. Lokale Entzündungen von Haut, Unterhaut und Muskulatur. Malignome. Kreislaufdekompensation, schlechter AZ, schwere Arteriosklerose. Psychosen. Behandlungsintervall: 2 x wöchentlich.

Ausbildung:
Basisausbildung von 1 Wochenende Dauer.
Kosten: 160,00 Euro