HEILPRAXIS

Max Zimmermann

AugenAkupunktur * SchmerzAkupunktur
Psychotherapie (HGP) * Homöopathie
Heilmassagen * Reiki * Wirbelsäulentherapie
Gesundheits- und Ausbildungskurse
Psychotherapie (HPG)

Die hier beschriebenen Verfahren bilden die Grundlage meines psychotherapeutischen Angebotes. Sie scheinen sehr verschieden zu sein, können sich jedoch auch wunderbar ergänzen!
1. Emotionale Prozessarbeit

Das neueste und für die meisten körperlichen und emotionalen Probleme effektivste Verfahren in meinem umfangreichen Therapieangebot ist die Emotionale Prozessarbeit.

Die Emotionale Prozessarbeit nach Dr. med. Dorothea von Stumpfeldt ist eine Methode der Begleitung des Patienten zu sich selbst. Hierbei wird das Symptom, die psychische und/oder somatische Erkrankung als Ausgangspunkt, als Hinweis oder Symbol angesehen, das zu einem zugrunde liegenden Geschehen weisen möchte. Der Körper wird als System betrachtet, in dem sich innere und äußere Prozesse Ausdruck verleihen ("Alles Sichtbare ist nur ein Gleichnis" - Goethe). Durch die liebevolle Hinwendung und Annahme gibt das sogenannte Problem die Erkenntnis(se) und die Lösung(en) frei.

Die Vorstellung vom Körper (mit seinen psychophysischen Symptomen) als Geschöpf und Schöpfung des eigenen Geistes verändert ganz wesentlich die Beziehung zu ihm. Man sieht und erfährt ihn als einen lebendigen und veränderlichen Teil, der in allen seinen Zuständen und Vorgängen zu einem gehört. Damit kann man alles auf sich selbst beziehen, was er einem deutlich macht. Und das sind nicht nur unangenehme Symptome, sondern auch die vielen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die er uns für das irdische Leben bietet.

Auch im Kontakt mit dem Körper können alle möglichen Gefühle aufkommen: Trauer oder Freude, Hilflosigkeit und Wut, Offenheit oder Verschlossenheit, Angst oder Vertrauen. Dann kann man beim Körper bleiben, sich jedoch gleichzeitig den Gefühlen zuwenden, sie wahrnehmen und ansprechen. Man erlebt, daß Körper und Gefühle in enger Beziehung stehen.

Das ist jedoch nur eine von vielen Möglichkeiten, zu seinen Gefühlen zu kommen. Denn Gefühle berühren uns fast immer. Manchmal fühlt man sich wohl, manchmal unbehaglich, dann wieder hat man Angst oder wird traurig. Es ist eine bunte und vielfältige Energie, die ständig in uns fließt, aber nur selten ins Bewußtsein gelangt, weil kaum jemand daran gewöhnt ist, sie wahrzunehmen. Das führt oft zu Vorstellungen und Verhaltensweisen, mit denen man sich das Leben ziemlich schwer macht:

- Es soll gute und schlechte Gefühle geben: Was der Mensch nicht wirklich kennt, belegt er meistens mit Vermutungen und Bewertungen. Das gilt bei uns ganz besonders für Gefühle. So glauben fast alle, daß es positive (gute) und negative (schlechte oder böse) Gefühle gibt. Von vielen Autoritäten wie Therapeuten, Priestern, Politikern, Schriftstellern, Filmemachern wird dieses Klischee ständig verbreitet. Die bösen Gefühle gilt es unter Kontrolle zu bringen und zu halten, um sie irgendwann zu erledigen und zu beseitigen. Und die guten Gefühle gilt es zu fördern, zu gewinnen und zu erhalten.

Was geschieht? Die als negativ klassifizierten Vorgänge (Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Erfahrungen), die Ablehnung erfahren, jedoch wahrgenommen werden und müssen, um zur Ganzheit zu gelangen (das Streben nach Ganzheit ist ein kosmisches Gesetz) oder aus dem Unbewußten ins Bewußtsein, müssen dies über einen Umweg -das Symptom - realisieren. Deshalb auch der meist unangenehme, mahnende, bohrende Charakter des Symptoms: Hier schreit etwas nach Wahrgenommen- Geliebt- und Angenommen- Werden.

Die Emotionale Prozessarbeit analysiert nicht die Gründe für unsere Abwehrmechanismen. Sie hilft uns vielmehr, sofort mit unserer Abwehr und den dazugehörigen Gefühlen in Kontakt zu kommen und mit ihnen auf eine kreative Weise umzugehen mit Hilfe innerer Bilder und durch eine annehmende, liebende und heilende Einstellung.

Die Arbeit mit inneren Bildern eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Therapie. Ein inneres Bild kann ein Problem viel konkreter zeigen , in einer umfassenderen Art und Weise, als Worte es tun. Das symbolische Bild entspricht den zugrunde liegenden emotionalen Traumen, Erfahrungen, Gefühlen und jenem Teil unserer Person, der mit den durch die inneren Bilder angesprochenen Problemen in Beziehung steht.

Die Veränderung der inneren Bilder befähigt uns, unsere Einstellung gegenüber Problemen und unsere Beziehung dazu zu verändern. Der Wandel der inneren Bilder hat eine Auswirkung auf alle wichtigen Erfahrungsebenen, Gefühle und Lebensthemen und kann dadurch tiefgreifende Veränderungen im Menschen bewirken.

Diese Veränderungen beziehen sich natürlich auch und unmittelbar auf sogenannte Krankheiten und Symptome. Heilungen können sehr effektiv vonstatten gehen und sind mit einem tiefgreifenden Erkenntnisprozess des Patienten verbunden, was ihren Erfolg auch dauerhaft macht und ihn weit in die Zukunft und Lebensgestaltung hineinreichen läßt.

Auch die Emotionale Prozessarbeit kann ergänzend, soweit erforderlich, durch meine anderen Therapieangebote unterstützt werden.


2. Lösungsorientierte Kurzzeit-Therapie nach Steve de Shazer

Die Lösungsorientierte Therapie ist eine Gesprächstherapie. Sie unterstützt vordergründig das Erreichen bestimmter Lebensziele, die zunächst unerreichbar erscheinen. Ein solches Ziel kann auch z.B. Freiheit von bestimmten Süchten sein.

Der Fokus des Gesprächs liegt auf der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten. Ziel dieser Gesprächsführung ist eine veränderte Wahrnehmung des ursprünglich beschriebenen Problems. Anstatt auf das zunächst scheinbar Unlösbare wird die Aufmerksamkeit auf positive Ausnahmen, eigene Stärken und Fähigkeiten sowie bisher undenkbare Lösungen (Wunderfrage) fokussiert. Es entstehen bisher nicht wahrgenommene Perspektiven und Veränderungsmöglichkeiten.
Die Prinzipien des lösungsorientierten Ansatzes sind folgende:
  1. Kein Ansatz paßt für alle.
  2. Es gibt mehr als eine mögliche Lösung.
  3. Lösung und Problem sind nicht notwendigerweise miteinander verbunden.
  4. Der einfachste und am wenigsten einschneidende Ansatz ist oft die beste Medizin.
  5. Menschen können in kurzer Zeit Verbesserungen erreichen und schaffen es auch.
  6. Änderung geschieht ständig.
  7. Fokussiere auf Stärken und Ressourcen und nicht auf Schwächen und Defiziten.
  8. Fokussiere auf die Zukunft und nicht auf die Vergangenheit.
Die gefunden Lösungen werden vertieft durch folgende Verfahren:
  •   Visualisierung
  •   Bestätigung
  •   Selbsthypnose und Meditation
  •   Übernahme